Schulprogramm – Unterricht

Unterrichtsorganisation

Nach der neuen Stundentafel haben alle Schülerinnen und Schüler an der Realschule 188 Wochenstunden. Dies bedingt, dass jede Schülerin/jeder Schüler mindestens an einem Nachmittag verbindlichen Pflichtunterricht in der 8. Stunde hat.

An unserer Schule haben wir folgendes Zeitraster:

1. Stunde8:00 Uhr – 8:45 Uhr
2. Stunde8:50 Uhr – 9:35 Uhr
Pause9:35 Uhr – 9:50 Uhr
3. Stunde9:50 Uhr – 10:35 Uhr
4. Stunde10:40 Uhr – 11.25 Uhr
Pause11:25 Uhr – 11:40 Uhr
5. Stunde11:40 Uhr – 12:25 Uhr
6. Stunde12:30 Uhr – 13:15 Uhr
Pause13:15 Uhr – 13:25 Uhr
7. Stunde13:25 Uhr – 14:10 Uhr
8. Stunde14:10 Uhr – 14:55 Uhr

Auf Grund der Fahrpläne der Schulbusse, unseres Gebäudes und der „Mensanutzung“ im Hauptschulgebäude findet der Nachmittagsunterricht in der Regel nach Jahrgängen geordnet an drei Tagen in der Woche statt.

Das Betreuungsangebot reicht von der Hausaufgabenbetreuung über Billard/Tischtennis, bis hin zur Bibliotheksnutzung.

Das Lehrerraumprinzip

Klassen sind sauberer und gepflegter, die Schülerinnen und Schüler Mit Beginn des Schuljahres 2010/11 haben wir unsere Räume nicht an Klassen sondern an Lehrerinnen und Lehrer verteilt. Jetzt wandern die Schülerinnen und Schüler von Stunde zu Stunde und kommen zu den Lehrpersonen, um unterrichtet zu werden. Dieser Entscheidung ging ein ausführlicher Findungsprozess voran, an dem alle Mitwirkungsgremien beteiligt waren. Nachdem Vor- und Nachteile aufgelistet waren, haben wir mit Eltern und Schülerinnen und Schülern sechs Schulen besucht, bei denen das Lehrerraumprinzip auf einem unterschiedlichen Entwicklungsstand praktiziert wird. Schließlich ist nach sorgfältiger Abwägung aller Fakten und Argumente die Entscheidung mit sehr großer Mehrheit in den Beschlussgremien gefallen.

Vorteile

Im Raum kann Unterrichtsmaterial zur Differenzierung deponiert werden, die sind nicht auf eine Sitzordnung festgelegt, sondern sitzen je nach Fach und Lehrperson neben unterschiedlichen Mitschüler(inne)n, eine Gestaltung des Raumes kann fachbezogen und aufwändiger erfolgen, da sie durch die ständige Anwesenheit einer Lehrperson geschützter ist, die „Wanderung“ der Schülerinnen und Schüler zwischen den Stunden unterstützt das Bewegungsbedürfnis von Kindern und Jugendlichen.

Stärkung von Methodenkompetenz

Das Methodentraining an der KvL-Realschule -wichtiger Baustein-

In der heutigen Zeit wird es immer wichtiger, die Schülerinnen und Schüler in die Lage zu versetzen, selbständig zu lernen und Informationsquellen sinnvoll zu nutzen.

Das Methodentraining / die Methodenförderung unterstützt die Schülerinnen und Schüler bei wichtigen Lernprozessen. Sie werden zu eigenverantwortlichem Arbeiten befähigt, wodurch sie persönliche Kompetenz erlangen, die sich aus der Fachkompetenz, der Methodenkompetenz und der Sozialkompetenz zusammensetzt. Ein wichtiger Aspekt in der Methodenförderung ist auch die Fähigkeit Ergebnisse angemessen zu präsentieren. Um diese Methodenziele zu erreichen, haben Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 und 6 einmal in der Woche eine Stunde Methodentraining fest im Stundenplan verankert. In den Jahrgangsstufen 7 – 9 werden Projekttage, sog. Lernspiralen über das Schuljahr verteilt durchgeführt. Parallel dazu werden die dort erlernten Methoden im Fachunterricht vertieft und erweitert.

Methodentage / Methodentraining

Das Methodentraining findet zurzeit an bis zu vier Methodentagen jährlich in den Jahrgangsstufen 7 bis 9 und eine Stunde wöchentlich für die Jahrgänge 5 und 6 statt. Den Schülerinnen und Schülern sollen dabei grundlegende Aspekte des Lernens, der Lernorganisation und Methoden der Strukturierung des Lernstoffes nahe gebracht werden. Dabei werden die Schülerinnen und Schüler schrittweise an das selbstständige Lernen bzw. Arbeiten, welches sie sowohl zu Hause, als auch im Unterricht anwenden, herangeführt. Am Ende eines Methodentages erhalten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, eine Rückmeldung über den jeweiligen Methodentag zu geben. Einige Bereiche des Methodentrainings werden im Deutschunterricht behandelt. Die Methodentage bzw. die Methodenstunden werden in der Regel von den Klassenlehrerinnen/Klassenlehrern durchgeführt. Diese haben dann die Möglichkeit mithilfe eines Evaluationsbogens den Verlauf des entsprechenden Methodentages zurückzumelden. So besteht die Möglichkeit, die gewählten Inhalte und Methoden zu optimieren.

Folgende Themenschmerpunkte sind vorgesehen

  • Organisation und Heftführung
  • Arbeitsplatzgestaltung Hausaufgaben
  • Effektives Üben / Lerntypen
  • Vorbereitung auf Klassenarbeiten
  • Mind – Mapping
  • Informationsbeschaffung
  • Notizen
  • Visualisieren
  • Referate
  • Präsentationstechniken

Themen, die im Deutschunterricht der Klassen 5 und 6 behandelt werden

  • Lesetechniken
  • Markieren und Strukturieren
  • Arbeit mit Nachschlagewerken

Kommunikationstraining, Teamtraining: Hier geht es im speziellen um die Erweiterung der sozialen Kompetenz, um die Wirkung unterschiedlicher Arten der Kommunikation und deren Reflexion. Darüber hinaus soll anhand eines Planspiels die eigene Position im Team, sowie das Teamverhalten reflektiert werden.

Verteilung der Methodentage für die Klassen 7 -9 an der Karl-von-Lutzenberger Realschule 2016/2017

Bild Schulprogramm Methodenstunden

Medienkompetenz

Medienkompetenz PC Nutzung im Unterricht

Im Bereich der Medienkompetenz werden die Schülerinnen und Schüler der Karl–von–Lutzenberger Realschule in dem korrekten und verantwortungsvollen Umgang mit dem PC und dem Internet geschult.

In der Jahrgangsstufe 5 lernen die Schülerinnen und Schüler das Einloggen in das schulinterne Netzwerk. Erste Schritte mit dem Computer sind die Online-Diagnosen im Fach Mathematik und Englisch.

In verschiedenen Fächern lernen die Schülerinnen und Schüler unterschiedliche Suchmaschinen kennen sowie Suchstrategien, um zu Unterrichtsthemen wertvolle und abgesicherte Informationen zu finden.

Zuletzt erhalten die Schülerinnen und Schüler einen Einblick in die Chancen (viele Informationen, hohe Aktualität, sehr bequem), die das Internet bietet, als auch die Gefahren (Missbrauch von Daten oder Personen, Sucht/ Abhängigkeit), die von der weltweiten Vernetzung ausgehen.

Außerdem erwerben die Schülerinnen und Schüler EDV-Grundkenntnisse in der 8. Jahrgangsstufe im Ergänzungsunterricht. Dazu zählen Tabellenkalkulationen mit Excel, Textverarbeitung mit Word oder auch eigene Folien zum Zwecke einer Präsentation mit Power Point zu erstellen. Selbst gedrehte Videos zu Kurzgeschichten werden von den Schülerinnen und Schülern mit einem Schnittprogramm bearbeitet und im Unterricht als Interpretationshilfe eingesetzt.

Stärkung der Sozialkompetenz

Werteerziehung allgemein und im Unterricht

PBS an der KvL -wichtiger Baustein-

Seit dem Schuljahr 2014/15 arbeitet die Realschule mit dem PBS-System (Positive behavior support). Fortbildungen dazu wurden im Ausland (Türkei und Niederlande) besucht.

Beim PBS-System wird vor allem Wert auf das positive Verhalten von Schülerinnen und Schülern und die positive Kommunikation aller Beteiligten im Schulalltag gelegt. Auch Belohnungssysteme spielen eine große Rolle. Ziel ist es, allen Beteiligten des Schulalltags eine bessere Lernatmosphäre bieten zu können, um letztlich den Wohlfühlfaktor aber auch die Leistungen zu steigern. PBS  – ein Konzept aus Amerika – geht davon aus, dass sich positive Lernumfelder auf das schulische und soziale Leben der Kinder positiv auswirken. Im Gegensatz zu anderen Methoden hebt PBS ein schulumfassendes, positives Schul- und Lernklima hervor, in dem Schülerinnen und Schülern systematisch Verhaltenserwartungen vorgelebt und beigebracht wird.

  • Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern wurden die Werte Zuverlässigkeit, Engagement und Wertschätzung für unsere Schule erarbeitet. Diese Werte stehen für unsere Realschule. Im Schulleben sollen sich alle Beteiligten an diesen Werten orientieren.
  • Plakate mit den o.g. Werten und erwarteten Verhaltensweisen (z.B. Pünktlichkeit, positive Kommunikation, u.v.m.) hängen in jedem Klassenraum sowie in weiteren Räumen der gesamten Schule. Das Plakat wurde von einem Schüler der KvL entworfen.
  • Seit einiger Zeit werden den Klassen nach jeder Stunde Verhaltensnoten (1-6) von den Lehrern gegeben. Wichtig ist, dass es sich hierbei nicht um Leistungs-, sondern Verhaltensnoten handelt. Dabei liegt der Fokus bei der Notengebung auf der Lernatmosphäre im Klassenraum und dem zwischenmenschlichen Verhalten der Schülerinnen und Schüler untereinander und der Lehrperson gegenüber. Halbjährlich werden alle gegebenen Noten ausgewertet und die besten Klassen aus den Jahrgangsstufen 5/6, 7/8 und 9/10 im Rahmen einer Schülerversammlung prämiert (z.B. der kostenlose Eintritt zum Eislaufen am Lago Beach). Auch hier gilt der PBS-Grundsatz: Positive Verhaltensweisen werden belohnt.
  • Stichwort Hausaufgaben: Wenn bei einer Schülerin/einem Schüler auf seinem Wochenstreifen kein Eintrag vorliegt, bekommt er einen positiven Vermerk. Bei einer fünffachen Wiederholung wird er von seiner Klassenlehrerin/ seinem Klassenlehrer belohnt.
  • Der Hofdienst und das K-Team (Toilettenteam) werden seit Beginn dieses Schuljahres von den 6. und 9. Schuljahren durchgeführt. Werden beide Dienste zur Zufriedenheit erledigt, bekommen sie eine kleine finanzielle Unterstützung für die anstehenden Klassenfahrten.
  • Des Weiteren haben wir besonderen Wert darauf gelegt, die Klassenräumeund das gesamte Schulgebäude attraktiver zu gestalten, um den Wohlfühlfaktor für alle Beteiligten zu erhöhen.
  • Im neuen Hausaufgabenheft der Schülerinnen/der Schüler findet man eine leere Doppelseite, auf denen die Lehrerinnen und Lehrer bei tollen Leistungen (auch soziale) individuelle positive Kommentare hinterlassen können. So entsteht am Ende des Schuljahres eine persönliche Feedbackseite für den Schüler.

Klassenpatenschaften

Die neuen Schülerinnen und Schüler in Klasse 5, die sich erst in unserer Schule zurechtfinden müssen, erhalten einen „Paten“ aus der 7. Klasse, der ihnen hilft, sich im Schulgebäude und im Schulleben zu orientieren und wohl zu fühlen. Die Fünftklässlerinnen und Fünftklässler können sich mit ihren Belangen an ihren jeweiligen Paten wenden. Schülerinnen und Schüler der Klasse 7 können sich in der Regel noch gut an ihre Einschulung in die Realschule erinnern und wissen, welche Schwierigkeiten gerade zu Beginn des Schuljahres auftreten können; so stehen sie den Schülerinnen und Schülern aus Klasse 5 mit Rat und Tat zur Seite.

Die Klassenpatenschaften werden im Klassenverband der Klasse 7 zusammen mit dem Klassenlehrer/der Klassenlehrerin vorbereitet, bevor eine Kennenlernaktion stattfindet. Jeder Schülerin/jedem Schüler aus Klasse 7 wird ein Schützling aus Klasse 5 zugeteilt, für den er in einem gewissen Rahmen Ansprechpartner ist.

Zusammenarbeit mit Fair Cafe Zülpich

In der Stadt Zülpich befindet sich ein Fair Cafe, mit dem wir seit mehreren Jahren kooperieren. Dort werden im Rahmen der Eine-Welt-Idee fair gehandelte Produkte angeboten. Zugleich ist dieses Cafe ein kommunikativer Treffpunkt. Den Schülerinnen und Schülern wird die Idee des fairen Handels auf vielfältige Weise nahegebracht. Beteiligt daran sind insbesondere die Fächer Politik, Erdkunde, Sozialwissenschaften, Kunst, Musik (Trommelworkshops), Deutsch. Jedes Jahr wird im Dezember die Aktion „Faire Nikoläuse“ von Schülerinnen und Schülern unserer Schule geplant und in Kooperation mit dem Fair Cafe durchgeführt. Im Rahmen von Veranstaltungen werden an der KvL faire Produkte angeboten und verkauft. Die Schülerzeitung berichtet immer wieder über entsprechende Aktionen des Fair Cafes.

Hausaufgabenbetreuung mit dem Projekt „Schüler/Innen helfen Schüler/Innen“

Die Hausaufgabenbetreuung findet an der KvL Realschule montags bis donnerstags von 13.30 Uhr bis 14.55 Uhr für alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 5 und 6 statt. Unter der Aufsicht und mit der Hilfe von zwei Mitarbeiterinnen, die vom Förderverein angestellt worden sind, können sie die Hausaufgaben des Vormittages hier erledigen. (Schulische Betreuung I. de Bruin)

Schulbücher und zusätzliches Arbeitsmaterial stehen ihnen in Raum 120 zur Verfügung.

Am 21.02.2017 startete das Projekt „Schüler helfen Schülern“.

Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 8 – 10 (s. u.) sind den Schülerinnen und Schülern der Hausaufgabenbetreuung eine Hilfe, indem sie diese einzeln durch das Erklären von Sachverhalten oder beispielsweise durch das Üben von Vokabeln unterstützen.

Augenblicklich beteiligen sich 15 Schülerinnen und Schüler an diesem Projekt.

Geplant ist für die zukünftigen Schuljahre, dass diese Form der helfenden Unterstützung durch altersnahe Schülerinnen und Schüler. dahingehend aufgebaut wird, dass pro Wochentag mindestens 5 Schülerinnen und Schüler zur Verfügung stehen.

Kiosk an der Karl-von-Lutzenberger-Realschule

Seit Gründung der Schule gibt es einen Kiosk, der von den Schülerinnen und Schülern betrieben wird.

Traditionell betreuen die Klassen der Jahrgangsstufe 10 abwechselnd für ca. 13 Wochen den Kiosk. Die Überschüsse aus dem Verkauf erhalten zum einen die jeweiligen Klassenkassen, ein Teil wird für den Schüleraustausch (Blaye, ESN) verwendet und der Rest geht in unseren Sozialfond. Durch die Betreuung des Kiosks wird das Verantwortungsbewusstsein der Jugendlichen gegenüber den Mitschülern, dem Geld in der Kasse und den verkauften Waren geschärft. Auch kommunikative und mathematische Fähigkeiten sowie eigenständiges Arbeiten und geschäftliche Arbeitstechniken werden hierbei eingeübt und vertieft.

Schreibexpress

Schülerfirma, die jeden Tag in der großen Pause, Schreibwaren für den Bedarf der Schüler verkauft. Sortiment und Verkauf wird von den Schülern/innen selbst bestimmt und durchgeführt. Der Gewinn fließt in die Klassenkasse, über die Verwendung wird demokratisch entschieden. Aus dem Gewinn wird jährlich auch die Patenschaft für ein Kind in Indien über den gemeinnützigen Verein Bheemil Child Care Zülpich bezahlt.

Schülerversammlung/SV-Arbeit

Die SV der Karl – von – Lutzenberger Realschule Zülpich ist in sehr vielen Bereichen tätig. Die Schülervertretung wird selbstverständlich durch demokratische Wahlen festgelegt und das Schülersprecherteam besteht aktuell aua zwei Schülern des Jahrgangs 10.

Die SV vertritt durch die Klassen- und Schülersprecher sowie deren Ansprechpartner im Kollegium – die SV Lehrer – die Interessen der kompletten Schülerschaft. So wird in regelmäßigen SV – Sitzungen besprochen, wie Schülerinitiativen umzusetzen sind. Als Beispiel kann hier die Regenpausenregelung, der Aufenthalt des Jahrgangs 10 in den Pausen, die Regelung für den Hofdienst oder auch die Unterstützung bzw. Entlastung der Kollegen bei der Toilettenaufsicht durch Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 genannt werden.

Doch nicht nur bei strukturellen Regelungen steuert die SV ihren Beitrag bei. So ist die SV in den letzten Jahren mit dafür verantwortlich gewesen, dass an der Realschule Zülpich weitere Bänke und Sitzmöglichkeiten für Schülerinnen und Schüler auf dem Pausenhof geschaffen wurden. Außerdem plante die SV in den letzten Jahren ein Sportfest für die gesamte Schülerschaft der KvL und führte im vorletzten Schuljahr einen schulinternen Sponsorenlauf durch, um neues Spielgerät und neue Tore für die Schülerinnen und Schüler zur Pausenunterhaltung zu organisieren. Die SV sorgt auch dafür, dass der Ablauf des „Gesunden Frühstücks“  reibungslos durchgeführt wird.

Allgemein ist die SV Ansprechpartner für alle Schülerinnen und Schüler dieser Schule. Sie hört sich die Probleme von Schülerinnen und Schülern an und löst diese nach Möglichkeit. Sie nimmt Vorschläge von Schülerinnen und Scülern auf und versucht diese umzusetzen. Abhängig vom Vorschlag sprechen die Schülersprecher auch bei Lehrerkonferenzen vor, um das Schüleranliegen an die Lehrerschaft weiterzugeben.

Hervorzuheben ist, dass die SV im Schuljahr 2014/ 2015 im Jugendrat der Stadt Zülpich aktiv war und über die Schule hinaus politisch aktiv am Stadtleben mitgewirkt hat.

In diesem Schuljahr bereitet sich die SV auf eine Projektwoche bzw. Projekttage vor. Diese Tage werden von den Schülersprechern organisiert und geplant, sodass die Kolleginnen und Kollegen der KvL unterstützend den Schülerinnen und Schülern zur Seite stehen. Die Umsetzung obliegt jedoch der SV sodass die Schülerinnen und Schüler selbstständiges Arbeiten und Organisieren lernen. Seit Bestehen unserer Schule gehören Schülerversammlungen zum festen Bestandteil unseres Schullebens. In regelmäßigen Abständen kommen alle Schülerinnen und Schülern und Lehrerinnen und Lehrer im Forum zusammen, wo über aktuelle Probleme informiert wird, Schulneulinge – Schüler wie Lehrer begrüßt, Schülerehrungen vorgenommen, Projekte vorgestellt werden.

Abschlussfeier

Den Abschluss der Schullaufbahn der Schülerinnen und Schülern des 10. Jahrganges bildet die Entlassfeier.

Zu Beginn findet ein ökumenischer Gottesdienst in der Pfarrkirche statt, der von den Zehntklässlern und zwei Pastoren in sehr persönlicher Form gestaltet wird und sich besonders mit den Wünschen und Vorstellungen der Schülerinnen und Schülern für die Zukunft beschäftigt.

Im Anschluss daran findet im Forum der Realschule in feierlichem Rahmen die Abschlussfeier statt, welche sich aus Reden der Schulleitung und der Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer, einer Vielzahl an musikalischen Beiträgen, der Auszeichnung der Jahrgangsbesten und der Verleihung der Abschlusszeugnisse zusammenfügt.

Zusätzlich werden zur Erinnerung Klassenfotos und Einzelfotos der Schulabgängerinnen und Schulabgänger angefertigt. Abgerundet wird die Veranstaltung durch ein gemütliches Beisammensein.

Schulgottesdienste

Ökumenischer Abschlussgottesdienst zu Beginn der Abschlussfeier.

Ökumenischer Begrüßungsgottesdienst am ersten Schultag der neuen Fünftklässler.

Ökumenischer Gottesdienst im Rahmen der Wanderung nach Füssenich Schüler/innen gestalten die Gottesdienste mit.

Weihnachtswanderung nach Füssenich

Kooperation mit/Einladung durch das Berufskolleg Füssenich für die 5. Klassen unserer Schule mit Gottesdienst, Klosterrallye und Beköstigung und Betreuung durch die Berufsschüler.

Selbstständiges Lernen/ Kooperative Lernformen

Beim kooperativen Lernen arbeiten die Schülerinnen und Schülern zusammen, um eine gemeinsame Lösung eines Problems zu erreichen oder ein gemeinsam geteiltes Verständnis einer Situation zu entwickeln. Gearbeitet wird meist in Kleingruppen, um das eigene Lernen und das der anderen zu optimieren, d.h. jeder trägt Verantwortung für sich und für die Gruppe.

Kooperatives Lernen kann als Brücke für Lehrerinnen und Lehrer und Schülerinnen und Schülern zum selbständigen Lernen angesehen werden.

Dem Lernenden können Grundkompetenzen für das selbständige Lernen vermittelt werden, da die eigene Aktivität und Verantwortung in den Lernprozessen gefördert wird. Dem Unterrichtenden wird die Möglichkeit geboten, Lernprozesse der Klasse bzw. einzelner Lernender zu beobachten und einen neuen Blick auf seine eigene Rolle im Unterricht zu gewinnen.

Beispielhaft werden einige Kooperative Lernformen zusammengefasst, mit denen an unserer Schule gearbeitet wird.

Bild Mindmap Selbstständiges Lernen

Wochenstreifen

Die Wochenstreifen an der Karl–von–Lutzenberger Realschule dienen der Rückmeldung von Informationen an die Eltern über ihre Kinder. Diese werden von der jeweiligen Klassenlehrerin/dem jeweiligen Klassenlehrer zu Beginn der Woche verteilt. Die verteilten Streifen erhalten Informationen über die vorangegangene Schulwoche. Die Wochenstreifen sind nach Wochentagen geordnet und für einen sechsstündigen Unterricht ausgelegt.

Festgehalten wird, ob:

  • ein Regelverstoß stattgefunden hat à RV
  • ein Schüler ohne Material dem Unterricht folgt à OM
  • ein Schüler ohne Hausaufgaben in den Unterricht geht à OH
  • ein Schüler zu spät zum Unterricht erschienen ist à V

Die Abkürzungen sind den Eltern durch die Klassenpflegschaftssitzungen bekannt gegeben worden. Durch die Rückmeldungen am Anfang einer Woche erhalten die Eltern detailliert Kenntnisse darüber, ob ihr Kind den Leistungsanforderungen und -erwartungen entspricht. Klassenlehrerin und Klassenlehrer und Eltern sind so in der Lage, unmittelbar in Kontakt zu treten und somit einem eventuellen Problem vorzubeugen. Die sofortigen Rückmeldungen über etwaiges Fehlverhalten von Schülerinnen und Schülern an ihre Eltern hat den Vorteil, dass Eltern sofort und nicht erst am Elternsprechtag von einem eventuellen Missstand erfahren.

Bild Wochenstreifen

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